Lavendelöl: Beruhigende Pflege für Haut und Sinne
Produkte mit Lavendelöl
Ätherisches Lavendelöl in der Naturkosmetik
Lavendel und sein ätherisches Öl sind seit Jahrhunderten bekannt für ihre vielseitigen Anwendungen in der Naturkosmetik. Dank seiner beruhigenden, entzündungshemmenden und regenerierenden Eigenschaften ist ätherisches Lavendelöl nicht nur in der Apotheke aufzufinden, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Pflegeprodukte. Erfahre bei uns, welche Inhaltsstoffe ätherisches Lavendelöl so besonders machen und wie es in der Naturkosmetik effektiv eingesetzt werden kann.
Echter Lavendel aus Südfrankreich
Der echte Lavendel, Lavandula angustifolia, gedeiht prächtig in der warmen Mittelmeerregion, insbesondere in Südfrankreich. Die Provence ist bekannt für ihre weiten Lavendelfelder, die nicht nur eine malerische Landschaft bieten, sondern auch eine der hochwertigsten Quellen für Lavendelöl sind. Der Name "Lavendel" leitet sich vom lateinischen lavare ab, was „waschen“ bedeutet – ein Hinweis auf seine historische Verwendung in der Reinigung und Hautpflege.
Die Lavandula angustifolia gehört zur Familie der Lippenblütler und zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Reinheit und Qualität aus. Anders als andere Lavendelarten liefert sie ein ätherisches Öl, das durch seinen weichen Duft und seine vielseitigen Inhaltsstoffe überzeugt. Dank des milden Klimas, der langen Sonneneinstrahlung und der kalkhaltigen Böden entfaltet die Pflanze in der Provence ihr volles Potenzial.
Lavandula angustifolia: Anbau, Gewinnung & Produktion
Die Qualität von Lavendelöl wird durch viele Faktoren bestimmt, etwa die Pflanzenart, die Anbaumethoden, den Erntezeitpunkt und die Destillationstechnik. Der Lavendel wird in der Blütezeit geerntet, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Die Gewinnung erfolgt traditionell durch Wasserdampfdestillation der Lavendel Blüten, wobei die wertvollen Monoterpene des Lavendelöls erhalten bleiben. Das Ergebnis ist ein aromatisches Öl mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Der Anbau von Lavendel erfordert viel Geduld und Erfahrung. Die Pflanzen gedeihen auf kargen, gut durchlässigen Böden, bevorzugt in sonnigen Regionen. Die Blüten müssen sorgfältig geerntet werden, da der Zeitpunkt der Ernte entscheidend für die Qualität des Öls ist. Die Haupterntezeit liegt im Sommer, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist.
Die Gewinnung des wertvollen Lavendelöls erfolgt durch Wasserdampfdestillation. Dabei werden die blühenden Spitzen der Pflanze erhitzt, wodurch der Dampf die Öle löst. Dieser Dampf wird anschließend abgekühlt und das Lavendelöl von Wasser getrennt. Ein herausragendes Merkmal von Lavendelöl ist seine chemische Vielfalt: Es enthält Monoterpene, wie Linalool und Linalylacetat, die sowohl für den beruhigenden Duft als auch für die entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich sind. Jede Charge Lavendelöl ist einzigartig, geprägt durch Klima, Boden und Anbaumethoden.
Bio Lavendelöl: Eigenschaften
Die chemische Zusammensetzung von ätherischen Ölen und ihren Extrakten hat einen entscheidenden Einfluss auf ihre mikrobiologischen Eigenschaften. Ätherisches Lavendelöl zeichnet sich insbesondere durch seine antimikrobielle, antiparasitäre, antimykotische und antivirale Eigenschaften aus. Darüber hinaus zeigen Studien, dass ätherisches Lavendelöl umfangreiche entzündungshemmende und regenerierende Wirkungen enthält.
Seine mikrobiologische Wirkung beruht dabei auf verschiedenen Monoterpenen (eine Gruppe von organischen Verbindungen), wie Eucalyptol, Borneol und Linalool, welche die hochwertige Öl Essenz besonders wirksam bei Hautproblemen, Stress und Infektionen machen. In Bio-Qualität wird garantiert, dass das Bio Lavendelöl frei von chemischen Rückständen ist und seine wohltuende Wirkung vollständig entfalten kann.
Eine der häufigsten Expositionsquellen für Lavendel sind Körperpflege Produkte. In seltenen Fällen kann ätherisches Lavendelöl eine mögliche Ursache für eine Kontaktallergie oder eine allergische Kontaktdermatitis sein - dies hängt jedoch sehr vom Hauttyp und der jeweiligen Menge der Konzentration im jeweiligen Produkt ab.
Unser Tipp: So testest du Lavendelöl auf Verträglichkeit
Wenn du noch keine Erfahrung mit Lavendelöl hast, solltest du zuerst einen Patch-Test durchführen. Mische dazu 1-2 Tropfen Bio Lavendelöl mit einem Teelöffel Basisöl (z.B. Mandelöl). Tupfe mit einem Wattestäbchen in das verdünnte Gemisch und trage es auf die Innenseite deines Unterarms auf. Diese Hautpartie ist besonders dünn und empfindlich, die schnell Reaktionen zeigt. Wenn sich nach 24 Stunden keine Anzeichen ergeben, wie Brennen, Rötungen, Ausschlag oder Juckreiz, kannst du davon ausgehen, dass du Lavendelöl gut verträgst.
Ätherisches Lavendelöl: Beruhigende Wirkung für Beauty & Mind
Der Duft von Lavendel ist unvergleichlich: blumig, leicht herb und entspannend. Kein Wunder, dass er sich so positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Hier ein Einblick, wie Lavendelöl Deine Beauty- und Wellness-Routine bereichern kann:
Lavendelöl in der Kosmetik
Ätherisches Lavendelöl findet sich in zahlreichen Kosmetik Produkten, wie etwa Tonics, Cremes, Shampoos und Duschgels. Auch in der Naturkosmetik von Nailara verwenden wir Bio Lavendelöl in geringer Konzentration, da esirritierte Haut beruhigt, die Regeneration beschleunigt und die Widerstandsfähigkeit der Epidermis verbesesrt. Besonders bei Hauterkrankungen, wie Psoriasis und Ekzemen, wird das Ll aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung geschätzt.
Lavendelöl bei Nagelpilz
Studien zeigen, dass Lavendelöl das Wachstum von Pilzen, wie Candida albicans, hemmt. Ein Lavendelöl Fußbad desinfiziert, unterstützt die Hautregeneration und wirkt gegen Pilzinfektionen. Für eine intensivere Wirkung kann Lavendelöl mit ätherischem Teebaumöl oder Thymianöl kombiniert werden.
Unser Tipp: Bei Nagelpilz immer vom Facharzt beraten lassen!
Obwohl ein Nagelöl oder regelmäßiges Fußbad mit ätherischem Lavendelöl bei Nagelpilz unterstützend wirken kann, reicht dies in hartnäckigen Fällen oft nicht allein aus. Bei (schwerem) Pilzbefall solltest du immer eine medizinische Beratung beim Podologen oder Dermatologen deines Vertrauens einholen.
Lavendelöl zum Einschlafen
Ein sanftes Lavendelöl zum Einschlafen beruhigt die Nerven und fördert erholsamen Schlaf. Sprühe ein paar Tropfen auf Dein Kissen, um Stress abzubauen und Deine Nachtruhe zu verbessern.
Lavendelöl für Aromatherapie
In der Aromatherapie wird Lavendelöl gerne als Massageöl verwendet, um Muskeln zu entspannen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Seine entzündungshemmenden Eigenschaften machen es besonders wertvoll.
Reines Lavendelöl: Anwendung
Lavendelöl sollte niemals pur verwendet werden, da es die Haut reizen kann. Es empfiehlt sich, das Öl vor der Anwendung mit Wasser, Creme oder einem Pflegeöl zu verdünnen. Damit nichts schiefgeht, findest Du hier einige einfache DIY-Rezepte:
Hautpflege
Wenige Tropfen verdünnt mit Pflegeprodukten wie Cremes oder Ölen reichen aus, um Hautirritationen zu lindern. Vermeide den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.
Unser Tipp: Hautreaktionen bei Lavendel? 3 wirksame Alternativen
Sollte es bei der Anwendung von Lavendelöl zu Hautirritationen oder Kopfschmerzen kommen, bieten sich (Römische) Kamille, Sandelholz und Rosenöl (Rosa Damascena) als effektive Alternativen für ätherisches Bio Lavendelöl an. Sie haben eine ähnlich beruhigende, entzündungshemmende und regenerierende Wirkung, sind jedoch milder bei empfindlicher Haut.
Lavendelöl Fußbad
Für ein entspannendes Fußbad mische 5–10 Tropfen Lavendelöl mit einem Emulgator wie Milch oder Honig und löse es in warmem Wasser auf. Dies beruhigt die Haut und lindert Verspannungen.
Unser Tipp: Reines Lavendelöl nicht pur als Badezusatz geben
Lavendelöl sollte nicht direkt ins Badewasser gegeben werden, da Öl und Wasser sich abstoßen. Ohne einen Emulgator, z.B. ein Trägeröl, Milch oder Honig, schwimmt das Öl auf der Wasseroberfläche und kann die Haut während der Badezeit reizen. Damit sich die beiden Substanzen zu einer stabilen Mischung verbinden (emulgieren), braucht es einen wasserfreundlichen (hydrophilen) und einen fettfreundlichen (lipophilen) Teil. Durch diese Verbindung verteilt sich das Lavendelöl gleichmäßig in der wässrigen Phase, bleibt länger in dieser Form erhalten und wird dadurch sanfter zur Haut.
Ist Lavendelöl gesund?
Ja, ätherisches Lavendelöl gilt als gesund und wird seit Jahrhunderten für seine vielseitigen Wirkungen geschätzt. Es besitzt nachweislich beruhigende, entzündungshemmende, antimikrobielle und hautpflegende Eigenschaften. Besonders das enthaltene Linalool und Linalylacetat wirken entspannend auf das Nervensystem, weshalb Lavendelöl häufig zur Förderung des Schlafs, zur Reduzierung von Stress und bei Angstzuständen eingesetzt wird.
Zudem zeigt Lavendelöl positive Effekte auf die Haut, indem es Reizungen lindert, die Wundheilung unterstützt und antibakteriell gegen Hautunreinheiten wirkt. Auch bei Muskelverspannungen oder Kopfschmerzen kann Lavendelöl helfen, da es eine leicht krampflösende und schmerzlindernde Wirkung entfaltet. Wichtig ist jedoch die richtige Dosierung, da eine zu hohe Konzentration Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen kann. In verdünnter Form oder als Bestandteil von Pflegeprodukten ist Lavendelöl eine natürliche und sanfte Unterstützung für Körper und Geist.
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Steckbrief Lavendelöl
Lavandula Angustifolia Oil
antimikrobiell, entzündungshemmend, regenerierend
Wirkstofföl für Hautpflege, Aromatherapie, Fußbad, Raumbeduftung
nur äußerliche Anwendung; Gesichts- und Körperpflege Produkte, Gesichtsöl, Nagelöl, Haaröl, Massageöl, Kissen- und Bettwäschespray
nicht fettend
blumig, krautig-frisch
leicht
hellgelb
ca. 12 Monate (nach Anbruch)
tröpfchenweise verdünnt
Quellenverzeichnis